En passant
Schlagen „im Vorbeigehen" – die Bauernregel, die selbst erfahrene Vereinsspieler gelegentlich vergessen.
Was bedeutet „en passant"?
En passant (französisch für „im Vorbeigehen") erlaubt einem Bauern, einen gegnerischen Bauern zu schlagen, der gerade mit einem Doppelschritt an ihm vorbeigezogen ist – so, als hätte dieser nur ein Feld gezogen. Der schlagende Bauer landet dabei auf dem übersprungenen Feld, nicht auf dem Feld des geschlagenen Bauern.
Die genauen Bedingungen
- 1Dein Bauer steht auf der fünften Reihe (als Weißer) bzw. der vierten Reihe (als Schwarzer).
- 2Ein gegnerischer Bauer zieht mit einem Doppelschritt aus seiner Grundstellung auf das Feld direkt neben deinen Bauern.
- 3Du schlägst sofort im nächsten Zug – oder nie. Ziehst du erst etwas anderes, ist das Recht für diesen Bauern erloschen.
So läuft der Schlag ab
Wichtig: En passant geht nur unter Bauern. Keine andere Figur darf so schlagen, und geschlagen werden kann nur ein Bauer unmittelbar nach seinem Doppelschritt.
Warum gibt es die Regel?
Der Doppelschritt wurde eingeführt, um die Eröffnung zu beschleunigen. Ohne en passant könnte ein Bauer damit an einem vorgerückten gegnerischen Bauern vorbeischlüpfen, ohne je angreifbar zu sein. Die en-passant-Regel stellt das Gleichgewicht wieder her: Der Doppelschritt spart Zeit, hebelt aber keine Bauernstruktur aus.
En passant in der Chess Arena
Die Arena erkennt die Gelegenheit automatisch: Ist en passant möglich, kannst du den Schlag einfach diagonal ziehen – der Server entfernt den geschlagenen Bauern vom richtigen Feld. Auch die „sofort oder nie"-Bedingung wird serverseitig durchgesetzt; ein verspäteter Versuch wird als unzulässiger Zug abgewiesen.
Weitere Regeln
Regeln gelernt? Anwenden.
In der Arena setzt der Server jede dieser Regeln durch – du kannst dich also aufs Spielen konzentrieren. Kostenlos, gegen Menschen oder den Computer in vier Stufen.