Schachregeln
Alle Regeln des Spiels, verständlich und vollständig – von der Grundaufstellung bis zu den Spezialzügen. Jede Regel hier wird in der Arena serverseitig durchgesetzt: Was die Zugliste zeigt, ist geprüft.
Das Ziel des Spiels
Schach spielen zwei Seiten, Weiß und Schwarz, auf 64 Feldern. Weiß zieht immer zuerst, danach wird streng abgewechselt – aussetzen ist nicht erlaubt. Ziel ist es, den gegnerischen König schachmatt zu setzen: Er wird angegriffen und kann dem Angriff durch nichts mehr entkommen. Die Partie kann auch remis (unentschieden) enden oder durch Aufgabe bzw. Zeitüberschreitung entschieden werden.
Brett & Grundaufstellung
- „Weiß auf weiß, rechts": Das Brett liegt richtig, wenn jeder Spieler rechts unten ein helles Feld hat.
- „Die Dame liebt ihre Farbe": Die weiße Dame beginnt auf dem hellen d1, die schwarze auf dem dunklen d8.
- Vor jeder Figurenreihe stehen die acht Bauern auf der zweiten bzw. siebten Reihe.
So ziehen die Figuren
Geschlagen wird, indem eine Figur auf das Feld einer gegnerischen zieht – die geschlagene verlässt das Brett. Eigene Figuren können nicht geschlagen und (außer vom Springer) nicht übersprungen werden.
Ein Feld in jede Richtung. Er darf nie auf ein angegriffenes Feld ziehen. Sonderzug: die Rochade.
Beliebig weit gerade und diagonal – Turm und Läufer in einer Figur. Die stärkste Figur auf dem Brett.
Beliebig weit waagerecht und senkrecht. Besonders stark auf offenen Linien und in Endspielen.
Beliebig weit diagonal – bleibt dadurch sein Leben lang auf einer Feldfarbe.
Im „L": zwei Felder gerade, eins zur Seite. Die einzige Figur, die über andere hinwegspringt.
Ein Feld vorwärts (aus der Grundstellung zwei), schlägt aber nur diagonal. Spezialregeln: en passant und die Umwandlung.
Der Wert der Figuren
Für den Überblick beim Tauschen hat sich eine Punkteskala eingebürgert – eine Faustregel, kein Gesetz: Stellung und Aktivität können jede Zahl umwerfen.
| Figur | Wert | Merkhilfe |
|---|---|---|
| Bauer | 1 | die Maßeinheit selbst |
| Springer | 3 | stark in geschlossenen Stellungen |
| Läufer | 3 | stark auf offenen Diagonalen, gern als Paar |
| Turm | 5 | Turm gegen Leichtfigur = „Qualität" |
| Dame | 9 | fast so viel wie zwei Türme |
| König | – | unbezahlbar: Sein Matt beendet die Partie |
Wie eine Partie endet
- Schachmatt – der Angreifer gewinnt. Details: Schach, Schachmatt & Patt.
- Aufgabe – wer aufgibt, verliert sofort; das ist in aussichtsloser Lage guter Stil.
- Zeitüberschreitung – wessen Bedenkzeit abläuft, verliert (mit einer Remis-Ausnahme nach FIDE 6.9).
- Remis – auf sechs Wegen, von der Vereinbarung bis zur 50-Züge-Regel: alle Remis-Regeln.
Die Spezialregeln im Detail
Rochade, en passant & Co. entscheiden Partien – jede hat ihre eigene Seite mit Diagrammen:
Der einzige Zug, bei dem zwei eigene Figuren gleichzeitig ziehen – und die Regel mit den meisten Missverständnissen.
Schlagen „im Vorbeigehen" – die Bauernregel, die selbst erfahrene Vereinsspieler gelegentlich vergessen.
Vom Fußvolk zur Dame: Was passiert, wenn ein Bauer die letzte Reihe erreicht – und warum manchmal der Springer die bessere Wahl ist.
Drei Begriffe, die über Sieg, Niederlage und Unentschieden entscheiden – und der Unterschied, der Anfängern die meisten halben Punkte kostet.
Sechs verschiedene Wege führen zum halben Punkt – und wer sie kennt, rettet verlorene Stellungen und verschenkt keine gewonnenen.
Vier Zeichen genügen, um jeden Zug der Schachgeschichte festzuhalten – so liest du Zuglisten, Bücher und Engine-Ausgaben.
Regeln gelernt? Anwenden.
In der Arena setzt der Server jede dieser Regeln durch – du kannst dich also aufs Spielen konzentrieren. Kostenlos, gegen Menschen oder den Computer in vier Stufen.